Back to Future – von A wie Ankunft bis W wie Waldbad Teil 2

Für den einen ist das Waldbad ein Sündenpfuhl, für den anderen ein Ort vollster Zufriedenheit. Mehr oder weniger sportliche Menschen frönten einer Sportart namens Volleyball*. Andere nutzten das Ein-Meter-Brett als Mutprobe, um zielsicher auf noch im Wasser verweilende Menschen zu springen. Dies sah meist sehr ulkig aus und der Bademeister Mitch B. versicherte, dass niemand Schaden nahm. Auf dem Drei-Meter-Brett tollten sich jene Leute, denen die Kennlernplattform des Ein-Meter-Brettes zu primitiv war. Arschbomben und Bauchklatscher wirken spektakulärer, je größer der Abstand zur Wasseroberfläche. Ein besonders mutiger Springer, welcher augenscheinlich keine adäquate Badebekleidung (Adamskostüm) trug, hopste mehrfach in den Abgrund. Dies vermeintliche Highlight wurde von den anwesenden Menschen nur mit einem „Oh, das Wasser muss ziemlich kalt sein!“ kommentiert. Unterdessen konnte man viele angestrengte Gesichter erblicken, welche samt dazugehörigem Körper Richtung Flachwasserzone drängten. Nach dem Eintauchen, bis zum Hals und einer kurzen Verweildauer im Nass, änderte sich die Mimik jener relativ schnell und spiegelte einen Zustand der Glückseligkeit wider. Weshalb dies so war, wäre nur mutmaßen, aber womöglich lag es einfach an der erfrischenden Wirkung des kühlenden Nasses. Falls hierzu jemand eine bessere und vor allem evidentere Meinung hat, aufschreiben und an „Waldbad Glaubitz“ schicken. Die Rutsche, der nächste Glanzpunkt im Zusammenspiel von Wagnis und Gewinn im Waldbad zu Glaubitz, wurde von vielen waghalsigen Gewinnertypen genutzt. Bäuchlings, diese Technik bot sich an, um nahezu unbeschadet am unteren Ende anzukommen. Jeder Rutschdurchgang wurde durch die im Wasser befindlichen Personen lautstark bejubelt. Größere Unfälle blieben aus. Abseits der Wasseraktivitäten spielten, nebst Bierwagen und Volleyballfeld, ein paar Bands zum Tanze auf. Concrete Lipstick eröffneten den Reigen auf der Waldbadbühne (unter einem Pavillion). Danach folgten Kenny Kenny Oh Oh und Wick Bambix.

Die Zeit verging im Waldbad mal wieder wie im Flug und so hieß es „Auf zum Festivalgelände“, denn the Spartaniacs soundcheckten schon. 15 Uhr, noch 80 Minuten bis Cheap Stuff auf der Bühne stehen würde.

Große Bühne mit Cheap Stuff

Ja Cheap Stuff, welche noch beim Boll och Bira Cup krankheitsbedingt absagten, sollten auf der großen Bühne des BtF stehen. Völlig genesen, so schien es, tobten jene adretten, in die Jahre gekommenen, aber noch immer frisch wirkenden Menschen herum. Dies Spektakel brachte den vor der Bühne tanzenden Individuen sichtlich Freude. Am Rand des Festivalgeländes erstreckte sich eine Art Ladenzeile. Neben den offiziellen Bandmerchverkaufsstellen, boten auch fahrende HändlerInnen ihre Waren feil. Aufnäher, Buttons und CDs, aber auch Obertrikotagen. Angeblich konnte man am Contra Records Stand T-Shirts von Opressed erwerben, auf denen „Lonsdale“ zu lesen war. Auch hier gilt, wir können dies weder bestätigen noch dementieren. Herr Hecht, falls du dies vorgelesen bekommst, dann würden wir deine Stellungnahme dazu, aber auch zum „Skandal von Lauta“ veröffentlichen.

„Skandalmannschaft“?!

Rückblickend muss man allerdings sagen, dass eine Entschuldigung seitens Contra Records angebrachter wäre, um die entstandene Disparität endgültig aufzulösen. Vielleicht können wir schon im nächsten Teil des Tatsachenberichtes auf die Entschuldigung Ronny Hechts genauer eingehen.

*Ist grundsätzlich nur für Männer, da es eine Weiterentwicklung des allbekannten „Ball über die Schnur“ (Achtung … Nur für Frauen!!) ist.

Back to Future – von A wie Ankunft bis W wie Waldbad Teil 1

Sonnabend und zwei Tage des Back to Future Festivals hatten wir schon verpasst. Wenn man den Erzählungen Glauben schenken konnte, dann gab es das ein oder andere Highlight, wie zum Beispiel Jacke wie Hose im Waldbad oder Cock Sparrer (kleine unbekannte, aber aufstrebende Skinhead-Band aus dem Königreich GB). Doch dazu später mehr. Unser Festivalerlebnis begann jedenfalls am 22.07.2023 um 9 Uhr auf dem Tagesparkplatz. Dort angekommen versuchte man die üblichen Verdächtigen zu kontaktieren, um deren Standorte ausfindig zu machen. Durch die Aufnahmen des Verfassungsschutzes konnte man zielgerichtet einige Stationen ansteuern.

Das Zeltlager, der Menschen aus Cottbus, war aufgeräumt und schon mit den FrühaufsteherInnen besetzt. Nach und nach krochen mehr und mehr menschenähnliche Lebensformen aus ihren Zelten und oder Autos. Während dieses Prozesses lauschte man schon den Erzählungen des Dorfältesten, welcher von unglaublichen Dingen berichtete. Diese können wir aus datenschutzrechtlichen Gründen, aber nur in leicht veränderter Form wiedergeben. Bereits am Donnerstag, so konnte man hören, wurden die Ravioli-Rationen durch einen kollektiven Fressanfall binnen Minuten kulinarisch vernichtet. Weiter informierte der Dorfälteste, nennen wir ihn Isolde, dass sich dieses übertriebene Fressgelage respektive die Ergebnisse schnell auf den Dixi-Toiletten wiederfanden. Selbst Schuld, wenn man Dosenravioli erwärmt! Die Gemeinschaft schilderte unisono, dass auf dem gesamten Zeltplatzbereich und darüber hinaus, Menschen von der sagenumwobenen DJ Schimpagner Show schwärmten. An dieser Stelle können wir sagen, dass alle einem Betrüger aufsaßen. Auf der Straße und hinter vorgehaltener Hand erzählte man sich, es wollte sich ein gewisser DJ Norm mit fremden Federn schmücken. Dies können wir weder bestätigen noch dementieren. Nach einem kurzen Halt, am überdurchschnittlichen guten Frühstücksstand, zog man weiter Richtung Waldbad. Hierbei musste man jedoch am zusätzlichen Zeltplatz vorbei. Dort sah man einen armen Tropf, welcher sich mit FC Bayern München Devotionalien freiwillig ins soziale Abseits manövrierte. Jener Menschen wurde durch pädagogische Fachkräfte nach bestem Wissen und Gewissen kostenfrei betreut. HINWEIS: Falls ihr jemals Menschen ohne Fußballsachverstand (FC Bayern München) begegnet, dann bietet Hilfe an. Meist reicht es schon, den traumatischen Erzählungen (Champions League Finale 1999; Weltpokalsiegerbesieger), zu lauschen und mit einem „bitter“ oder „unverdient“ zu bestätigen. Bevor wir uns endgültig ins Waldbad aufmachten, warfen wir ihm noch diese trostspendenden Worte an den bemützten Kopf. Der Weg zum schönsten Waldbad der Welt führte wie immer durch die pittoreske Glaubitzer Garten Gemeinschaft (GGG). Malerische Hüttchen, verträumte Pergolen und schloßgartenähnliche Gewächse, welche DJ Schimpagner gärtnerisch nicht besser hätte verwalten können, waren zu sehen. Am Waldbad Eingangsportal angekommen nahm der glaubitzer Mitch B. schon die Leute in Empfang. Jener konnte durch bloßes Anstarren erkennen, ob eine Schwimmbefähigung vorlag oder nicht. Wir hatten Glück und uns wurde gegen eine sehr humane Gebühr der Einlass gewährt. Unsere Augen erblickten Menschen à la couleur, welche sich bereits die besten Plätze (an der Bar, am Sprungturm, der Rutsch usw.) sichern konnten. Nach einer kleinen Runde durch die Menschenmassen ließen wir uns bei einer gefährlichen Gauklertruppe aus Finsterwalde nieder und wir wurden Teil des „alten Portemonnaien-Tricks“. Jedes Jahr aufs Neue verliert ein scheinbar tölpelhafter Gesell sein Portemonnaie. Dieses wurde jedoch mit einer Rückholschnur präpariert und wann immer ein anständiger Mensch es aufheben wollte, um es seinem Besitzer zurückzugeben, dann wurde an dieser Strippe gezogen und anschließend ordentlich gelacht.

Wir verurteilen die Aktion aufs Schärfste und deshalb veröffentlichen wir ein Bild dieser Truppe. Siehe Bild

Eine Anmerkung sei uns noch gestattet. DJ Norm, schlief am Hauptstrand den Schlaf der Gerechten, während DJ Holy Mo in seinem Luxusmobil auf dem Zeltplatz DJ-Sachen übte.

Turnieranmeldung beim Mosh gegen Krebs

Am Sonnabend werden wir mit einem Stand vor Ort sein! Ihr habt dann die Chance eure Menschenmannschaft anzumelden, offene Fragen zu klären und vielleicht etwas Merch zu erwerben. Also kommt vorbei und unterstützt MgK durch jede Menge Geldspenden.

Zweites Zweifelderballturnier für Menschen

Am 25.3.2023 findet im Zentrum des Zweifelderball-Universums das spektakulärste Hallenturnier aller Zeiten statt! Die TeilnehmerInnen werden sich in eine explosive Welt voller Action, Spannung und purem Spaß begeben, während sie ihre Fähigkeiten im Zweifelderball unter Beweis stellen. Die Veranstaltung bietet eine großartige Gelegenheit für alle Freunde des Zweifelderballs, ihre Fähigkeiten und ihren Teamgeist unter Beweis zu stellen. Das Turnier wird im modernen Sporthallengebäude in Spremberg/ Trattendorf ausgetragen und es werden mehrere Menschenmannschaften teilnehmen. Jedes Team wird aus den besten SpielerInnen der Menschenmannschaft bestehen. Das Turnier wird nach Regeln gespielt. Nach den Spielen entert Freak Wresling Kamenz die moderne Mehrzwecksporthalle! Insgesamt verspricht das Zweifelderballhallenturnier ein unvergessliches Erlebnis zu werden. Die Teilnehmer können sich auf einen aufregenden Tag voller Spaß und Herausforderungen freuen. Wir wünschen allen TeilnehmerInnen viel Glück und hoffen auf ein erfolgreiches Turnier. Die Zuschauer werden Zeuge von atemberaubenden Würfen, spektakulären Abschüssen und unfassbar schnellen Reaktionen sein, während sich die Teams verausgaben. Die Sporthalle von Spremberg wird zu einem Inferno aus Farben, Lärm und unglaublicher Energie, während die TeilnehmerInnen alles geben, um das Publikum zu begeistern. Es wird ein unvergesslicher Tag voller Spaß und Herausforderungen sein, bei dem die TeilnehmerInnen nicht nur um den Sieg kämpfen, sondern auch neue Freundschaften schließen und unvergessliche Erinnerungen schaffen werden.

Kommt nach Spremberg und seid Teil des größten Zweifelderball-Events des Jahres! Ein Tag voller Spaß, Action und Adrenalin, den ihr niemals vergessen werden.

Ein Ding der Unmöglichkeit?

Was hat ein riesiger Teddy mit der großen Sackhüpfeierlauferei zu schaffen? Diese Frage wird im Verlaufe der Berichterstattung geklärt werden. Starten wir jedoch chronologisch in den Tag. Wir schreiben den 3. September 2022, pünktlich gegen 8:20 Uhr stellten wir unser Kfz auf dem Parkplatz ab, welcher nur einen Steinwurf entfernt vom Festivalgelände lag und sogleich wurde das „Spielfeld“ vor der Hauptbühne hergerichtet. Der zu absolvierende Parcours ist schnell beschrieben. Von der Hauptbühne um das Technikzelt herum, wieder zurück und das Ganze noch einmal.

9:20 Uhr und durch die Boxen hallte folgender Wortlaut: „Achtung, Achtung in 10 Minuten beginnt die große Boll och Bira PunkOiRama Sackhüpfeierlauferei für Menschen – Tolle Preise!“ Als der Zeiger der Uhr, 9:30 Uhr anzeigte, war niemand vor der Bühne. Glücklicherweise hatte man sich im Vorfeld eine musikalische Begleitung auf das mobile Endgerät geladen, um die Massen begeistern zu können. Augenscheinlich funktionierte dieser Plan ganz gut und die ersten beiden Kontrahenten tauchten vor der Bühne auf. Stefan mit F und Flo mit F (fermutlich flegten beide ein ferwandtschaftliches Ferhältnis). Das Regelwerk wurde erklärt und schon saßen beide mit einem Jutesack aus Plaste auf der Startbank. Ein Pfiff und das Benny Hill Theme begleitete diese beiden durchtrainierten Sportler während der Bewältigung des herausfordernden Parcours. Der Wechsel von Sack zu Löffel mit Ei fiel eher semiprofessionell aus. Nach 53 Sekunden erreichte Stefan mit F das Ziel und kurz darauf lief Flo mit F über die Ziellinie. Nicht schlecht und auch das inzwischen eingetroffene Publikum zollte diesen beiden durch applausähnliche Gesten ihren Respekt.

Publikum

Nun war der Bann gebrochen und prompt meldeten sich zwei weitere Starterinnen. Nena (Name geändert; ca. 10 Jahre), welche am Ende des Tages mit Abstand die meisten Durchläufe hüpfte. Laura (der Spendeneuro fehlt noch) hingegen kam nach ihrem Versuch nie wieder zurück – warum wohl? Die Zeiten der beiden F’s wurden unterboten und die Berechtigung für die tollen Preise änderte sich. Diesen Tabellenstand wollten Matze und Ossi nicht länger akzeptieren. So schnell wie der Hund bellt, nahmen beide auf der Startbank platz und große Schatten warfen die Ereignisse voraus (oder so ähnlich). In einem epischen Wettstreit ließ keiner dem anderen eine Chance und so überquerten beide Gegenspieler nach nur 41 Sekunden die Ziellinie. Nena und Hase boten dem Publikum ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Die Zeit von Matze und Ossi hatte nicht lange Bestand, denn Hase war bereits nach 36 Sekunden und Nena nach 39 Sekunden im Ziel. Nena gewann noch gegen Herbert und Robin, letzterer ließ sich allerdings ziemlich lange betteln. 10:15 Uhr betrat dann Spremberg den Platz. Steffen und Haro (wegen Betruges disqualifiziert) versuchten sich und wollten der Welt beweisen, dass kleine Mädchen nichts in dieser Sportart zu suchen hätten. Doch Nena verwies die beiden Großmäuler auf die Plätze und traurig verließen diese die Wettkampfbahn Richtung Bar. Cottbus Carsten konnte man nicht mehr aufhalten. Deswegen musste Ronny kurzerhand mit ihm um die Wette hüpfen und laufen. Der wohl dreckigste Durchgang der ganzen Veranstaltung. Beide traten, schlugen und hielten fest, kurzum sie schenkten sich nichts. Nach dieser unschönen Leistung vesuchte sich Hase noch einmal und verbeserte seine Zeit auf 32,10 Sekunden. Der erste Preis war ihm sicher, so dachte man, aber Matze und Ossi mussten noch einmal ins Stechen und sie pulverisierten alle Zeiten. Matze flog in Ossis Windschatten ins Ziel und die Stoppuhr zeigte 30,48 und 30,95 handgestoppte Sekunden an. Somit war die große Boll och Bira PunkOiRama Sackhüpfeierlauferei vorbei und die Preise wurden verteilt (später am Tage). Die Startgelder werden an Mosh gegen Krebs überwiesen. Wer wie die Welzower noch einen Zehner übrig hat, der kann auch ohne das Hüpfen spenden.

Bimbofuenf (riesiger Teddy, welcher vor einem Auftritt der Band Johnny Wolga entführt wurde) tauchte beim PunkOiRama auf. Wir konnten es kaum glauben und glauben es noch immer nicht! Eigentlich wollte man sich nur den Schallplatten widmen (siehe Abbildungen oben). Hinter dem Stand von Saalepower Records sah man diese unverwechselbaren Kulleraugen. Die Kulleraugen des Bimbofuenf schauten hilflos und hilfesuchend Richtung SchallplattenliebhaberInnen. Doch niemand bemerkte ihn. Bevor wir helfend einschreiten konnten, verwies uns ein langer Musiker der Band Gleichlaufschwankung mit den Worten „Geht weg! Das sind meine Bären!“ Bären? Wir konnten noch ein paar Schnappschüsse (siehe Abbildungen unten) der Geiselnahme machen, aber der lange Musiker rief abermals „Geht weg! Das sind meine Bären!

Leider konnten wir die Wolgas nicht mehr informieren! Alle Versuche schlugen fehl! An dieser Stelle möchten wir rückwirkend auf die Entführung durch die Stoffteddy-Mafia hinweisen und das dicke Ende sollte nicht lange auf sich warten lassen, denn Gleichlaufschwankung duldete die Vernichtung (siehe Abbildungen unten).

Abseits dieser Gräueltaten, war für uns das PunkOiRama Fest!

Tatsachenbericht Jammpions League Teil 4

Das Turnier wurde mehr oder minder erfolgreich über die Runden gebracht und nun konnte der angenehme Teil der Veranstaltung beginnen. Ein Teil, der mehr oder minder erfolgreichen Truppe, verirrte sich auf dem Weg zu den Duschen und landete rein zufällig am rettenden Getränkestand. Dort wurde an den Elektrolythaushalt gedacht und sogleich konsumierte dieser Teil der mehr oder minder erfolgreichen Truppe n! Biere. Mit der Siegerehrung war das Thema Fußball eigentlich für alle erledigt, aber nicht für die Herren vom Mosh gegen Krebs Stand. Aus deren Pavillon konnte man seltsame Wortfetzen wahrnehmen. „Eurofighter!“ „Herne-West“ „Lüdenscheid Nord“ „Lothar Emmerich! Niemals, Klaus Fischer!“ Die Unwissenheit dieser beiden Dorf-Hooligans schreit ja förmlich nach Kloppe, denn jeder weiß, dass Gunther Emmerlich und Gotthilf Fischer die besten Spieler waren, sind und sein werden.

Kurz vor dem Streitgespräch!

Gleich nebenan machte die Invictus Crew olfaktorisch und kulinarisch auf sich aufmerksam. Die grüne Imbissbude hatte sich auf die Fahnen geschrieben, die Mäuler der fresswütigen Meute zu stopfen. Dafür musste fleißig gekocht, gebraten, gegart, gegrillt, gedünstet, geschnitten, geschmiert, gehackt usw. werden – the whole day long.

An den Infoständen gab es Informationen und die Kinderspielstraße lud ein, wie ein Kind auf der Straße zu spielen (Liebe Kinder, bitte spielt niemals auf einer Straße, denn es ist sehr, sehr gefährlich!)! Aber das absolute Highlight war die Hüpfburg (keine Skinhead-Hüpfburg), groß, bunt und voll mit Luft. Auf/ in dieser sah man körperlich erwachsene Personen, welche sich tolltend von der einen Seite zur anderen bewegten. Später kamen aber auch jene auf ihre Kosten, die mit dem Sport nichts am Hut hatten. Drei Bands füllten, im Verlaufe des Abends, das musikalische Rahmenprogramm. Eröffnet wurde mit Dosenstolz (Landeshauptstadt – Dresden). Bierschinken.net schrieb einstmals: „Man hat das Gefühl, dass Dosenstolz aus dem Proberaum entführt wurden. […] für ihren etwas steif vorgetragenen Deutsch/Punk.“ Eine Meinung, aber nicht unsere (CottbusCarsten und Klausen), denn Dosenstolz, so sie denn wollen, können am 14.7.2023 beim Boll och Bira Cup aufspielen! Contact Zone aus Fürstenwalde (eine Mischung aus Finsterwalde und Fürstenbrück), spielten bereits beim Fußballturnier mit, aber im Gegensatz zum Feld konnte man auf der Bühne überzeugen. Ausschreitung aus Lauchhammer (Lauchhammer) machte aber auch noch Musik – Musik für den Moshpit (Pogogrube) und es wurde berichtet, dass anwesende Finsterwaldschen tanzten.

Doch irgendwann muss Schluss sein. Bevor man aber das Nachtlager bezog, lag man Probe auf den sehr gut verlegten Pflastersteinen. Hierbei wurde man vom Pflastersteinfachverleger eingewiesen. Leider konnte man nicht in der Natur übernachten, denn ein gewisser Phil musste ja unbedingt auf dem Feld und im Schein der Flutlichter das Binden seiner Schnürsenkel üben. So verkroch man sich in die Kabinen und schlief den Schlaf der Gerechten. Am Morgen danach, kurz vor der Abreise, gab es noch ein nahrhaftes Frühstück bestehend aus Kaffee, Bier, Brötchen und Restgrillgut!

Eine rundum gelungene Veranstaltung!

Fortsetzung folgt, aber erst nächstes Jahr! Eine Woche vor dem Boll och Bira Cup 2023 wird die 3. Auflage der Jammpions League in Senftenberg stattfinden!

Tatsachenbericht Jammpions League Teil 3

Nach dem unrühmlichen Abgang des Bambini-Trainers stand in der heißen Phase des Turniers unsere Menschenmannschaft ohne Ansager da. Wie nur sollte dies kompensiert werden? Für das Match gegen den amtierenden Titelträger und gleichzeitigen Titelverteidiger brauchte man doch einen Menschen mit Trainerqualitäten. Dies dachte sich wohl auch CottbusCarsten und übernahm kurzerhand, ohne Zuspruch des restlichen Teams, die Führung. Urplötzlich verletzte sich einer der Spieler! Um den Heilungsprozess zu beschleunigen, sollte er, so hat ihm sein Arzt gesagt, das Hauptstadtderby gucken. Im Spiel ging nicht viel für unser Aufgebot, denn die Phrasen des CottbusCarstens hätten maximal im Doppelpass das Schwein befriedigt, aber nicht die Boll och Bira Auswahl. Einer der Rivalen klingelte mit seinem Schuss an unserem Kasten, unser Torsteher öffnete die Tür und ließ den Ball gewähren, anstatt ihn wie die Zeugen Jehovas abzuwimmeln. Anstoß, Ballverlust im Mittelfeld und das Team Buntrock (Titelträger & Titelverteidiger) stolperte sich Richtung Box. Unterdessen gab CC noch sinnfreie Anweisungen (nicht verlieren; ohne Foul; nur stehen), aber da hoppelte der Ball schon über die Torlinie und das Endergebnis stand fest.

Unser Schnapper ist wohl gerade rauchen?!

Scheiß Spiel – scheiß Coach – scheiß Rasen – scheiß Ball! Apropos Scheiß, nach dieser trainergeschuldeten Niederlage wurde der erfolglose Übungsleiter, Augenzeugen nach gesichtet, als er Schnaps aus einem Kotbeutel (neu) trank. Währenddessen suchten alle anderen auf dem Gelände nach einem Smartphone – Finderlohn = Freibier bis Ende der Veranstaltung. Doch die Suche musste, trotz des großartigen in Aussicht gestellten Finderlohns, abgebrochen werden, denn die Turn- und Saufgemeinschaft Turbine Lauta wetzte schon die Alustollen. Über dieses Spiel gibt es nicht viel zu berichten. Drei Tore gewährte man den Jugendlichen aus der Gartenstadt. „Die haben ja sonst nichts zu feiern!“ so ein Ortskundiger. Die Zuschauer skandierten „Klubverbot, Klubverbot“ in Richtung der lautschen Halbwüchsigen.

Mitgliederversammlung

In der Mitgliederversammlung wurde beschlossen, dass CottbusCarsten umgehend auf die Tribüne verbannt werden müsse, denn im letzten Spiel wolle man der Welt noch einmal zeigen, wo der Frosch die Locken hat. TSU (TrinkSportUnion) hatte das Pech gegen die wiedererstärkte Riege antreten zu müssen. 12 Minuten Fußball in Reinkultur – kurz spielen, hoch gewinnen, so das Motto unserer SportlerInnen. Häuptling Zauberfuß zog nun im Mittelfeld die Fäden und das spielerische Können wurde erneut sichtbar. Gibt es eigentlich eine Möglichkeit, ungefilmte Tore als Tor des Monats anzumelden? Wenn ja, dann wäre das 1:0, welches der Angelgehilfe markierte, definitiv dafür prädestiniert gewesen! Ein weiterer Angriff wurde mittels eines chirurgisch präzisen Schusses ins Kreuzeck erfolgreich abgeschlossen und das 3:0, aus der Kategorie „sehenswert“, komplettierte den beinahen Endstand. Kurz vor Abpiff nutzte die TSU einen Fehler im Aufbauspiel aus (CC war beteiligt – allein er war beteiligt) und bugsierte den Ball zum 3:1 in unser Tor.

Nach dem letzten Spiel

Ein paar Spiele später ging es zur Sieger- und Einzelleistungsehrung. Am Ende landete man, wie vorher abgesprochen, auf dem 7. Platz. Noch nie erbrachte ein Spremberger Team in Senftenberg eine bessere Leistung. Einen richtigen Pokal gab es dann doch noch, und zwar in der Rubrik Einzelleistung – spektakulärste Aktion!

Fortsetzung folgt …

Tatsachenbericht Jammpions League Teil 2

Nach drei gespielten Spielen erwies sich die Ausbeute konträr zu den Erwartungen, denn immerhin mussten wir drei Spieler (Trainingsrückstand) aus der Kreisoberligamannschaft des FSV Spremberg mitnehmen. Glücklicherweise gehörte auch einer der FSV Bambini-Trainer zum Boll och Bira Staff und eben jener erkannte die Notwendigkeit des einfühlsamen Handelns. Hierfür hatte, nennen wir ihn Toni, drei Freispiele Zeit. Sein größter Widersacher in Sachen Spielkultur, Spielverständnis und Sport überhaupt – CottbusCarsten! Der Chef von Angeln behauptet noch immer, dass Angeln dazu da wären Nahrung aus dem Wasser zu angeln, diese Aussage ist jedoch sehr paradox, da man ja Essen wegschmeißt.

Nach der kleineren Pause ging es wieder zurück auf das Feld. Die bereits dort wartende Mannschaft, Fortuna Senftenberg, erwies sich als Glücksfall für unser durch Angelgeschichten geplagtes Team. Mit einer neuen Formation 1-0-0-7 wollte man der bisherigen Torlosigkeit entgegenwirken. Fortes fortuna adiuvat, mit diesem Sprichwort könnte man den ersten Sieg beschreiben, aber es war noch mehr als nur Glück nötig. Mit Dribblings à la Messi (Kopie von D. Maradona), Catenaccio (Abwehrriegel; Bus parken; Beton anrühren) in seiner Urform, beckenbauerischer Übersicht und zwei Sparwasser-Toren erspielte man sich gegen die Fortuna aus Senftenberg weitere drei Punkte. Turnierhalbzeit und man konnte 4 Punkte und 2:2 Tore auf der Habenseite verbuchen.

Phil als Hofpausenaufsicht

Irgendwann war Mittagspause und dies musste man dem versoffenen und verfressenen SpielerInnenmaterial nicht zweimal sagen. Phil (oben im Bild – Typ mit der Brille, wurde früher wohl immer gemobbt?!) kontrollierte das Einhalten der Elektrolyt- und Nahrungszufuhr. Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt u. a. wurden vegane Burger, Bratwürste und echtes Fleisch den ausgelaugten Menschen förmlich in den Rachen geworfen. Die Getränkebude, der beliebteste Anlaufpunkt auf dem Gelände, lockte Gäste und SportlerInnen mit Bier (kalt) und … anderem Zeug eben!

Getränkebudenseiteneingang

Nach der Mittagspause und den Repressalien des Phils wollte die Menschenmannschaft den nächsten Dreier (für Nichtfußballer: Dreier = 3 Punkte/ Sieg) eintüten. Der nächste Kontrahent war niemand Geringeres als der FC Dampfe. Wer? Genau der FC Dampfe, welche den Torhüter, der später zum besten Torhüter aller Torhüter des gesamten Turniers gewählt wurde, aber sich gegen geltendes Recht hinwegsetzte (Schienbeinschoner) in ihren Reihen hatte. Sturmläufe noch und nöcher, Distanzschüsse, 9-Meter und Freistöße, aber nichts konnte diesen Tausendsassa überwinden, nicht einmal der Teufelsdreier! (siehe Beweisvideo)

https://www.youtube.com/watch?v=gM71025Nc98

Somit endete auch dieses Spiel Null zu Null oder wie Toni sagte: „Spaß zu Spaß“ Mit diesem typisch empathischen Bambinitrainergelaber kannste im Semiprofifußballsport auch keinen motivieren – demzufolge war das Amt des Trainers mal wieder vakant.

Fortsetzung folgt …